Verband der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover e.V.
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Jahresbericht 2019 

Der im Jahresbericht des Vorjahres angesprochene Trend setzt sich auch 2019 fort. Die Rückgänge werden wesentlich geringer als noch Anfang der 2010er Jahre und es sind vereinzelt Zuwächse zu registrieren.
Von den im Berichtsjahr betreuten 26 Rassen sind die Deutschen Reitponys mit 33% des Gesamtpferdebestandes, die Islandpferde mit 28% und die Shetlandponys mit 10% die drei größten Rassen im Verband. Sie allein machen 71% des Gesamtpferdebestandes aus. Zählt man zu den Shetland Ponys noch die Deutschen Partbred Shetland Ponys mit insgesamt 39 Zuchtpferden und Deutschen Classic Ponys mit 78 Zuchttieren hinzu und fasst diese Gruppe zu den „Ponys unter 112 cm“ zusammen, so stellt diese Gruppe zusammen 16% des Gesamtpferdebestandes dar. Zusammen mit den Deutschen Reitponys und den Islandpferden also 77%.
Der Gesamtpferdebestand (Tabelle 1) hat sich nur um 83 Zuchtpferde (4%) verringert. Der größte Rückgang ist hier bei den Shetland Ponys mit 34 Tieren (-23 < 87 cm, -11 > 87 cm) zu verzeichnen.
Es wurden nur 9 Fohlen (Tabelle 2) weniger als im Vorjahr registriert. Den größten Zuwachs gab es hier mit 27 Fohlen bei den Deutschen Reitponys, es folgen die Dt. Pb. Shetland Ponys mit 6, die Shetlandponys > 87 cm mit 5 und die Islandpferde mit 4 Fohlen. Der größte Verlust von 10 Fohlen ist bei den Shetland Ponys < 87 cm zu registrieren.
Bei den Stutbucheintragungen (Tabelle 3) haben die Islandpferde mit 26 Stuten den größten Zuwachs und auch den Einzigen im zweistelligen Bereich zu verzeichnen. Insgesamt wurden 26 Stuten mehr neu ins Stutbuch eingetragen als im Vorjahr. Diese Tendenz stimmt besonders positiv, da sie ein Zeichen dafür ist, dass mit neu registrierten Stuten schon für die Zukunft geplant wird.
Ein Zeichen für die Zukunft, oder zumindest für das nächste Jahr ist auch die Zahl der Bedeckungen (Tabelle 4). In der Tabelle sind 990 Bedeckungen ausgewiesen, also 69 weniger im Vergleich zum Vorjahr. Hier ist aber anzumerken, dass in diesem Jahr keine Decklisten mehr von den Hengsthaltern eingereicht werden mussten. Es kann nicht mehr ohne weiteres nachverfolgt werden von welchem Hengst zum 31.12. des Jahres die Bedeckungszahlen vorliegen und von welchem nicht. Die Stutenbesitzer sind nun vermehrt in der Pflicht die Deckscheine rechtzeitig einzusenden, damit die Bedeckungszahlen korrekt festgestellt werden können. Daher ist davon auszugehen, dass die Zahl 990 zu gering ist und man von deutlich über 1000 Bedeckungen ausgehen kann.
Die Entwicklung des Mitgliederbestandes wird in Tabelle 5 dargestellt. Mit 73 Mitglieder ist der Rückgang höher als in den letzten beiden Jahren (2019-21, 2018-36) aber auch geringer als von 2016-2017 mit 89 Mitgliedern.
Insgesamt stellen die Zahlen ein solides Fundament dar und die Aussichten sind als zufriedenstellend zu bezeichnen.
Nicht nur zufriedenstellend, sondern besonders erfreulich sind wieder die Erfolge der Hannoverschen Ponys in den unterschiedlichsten Bereichen im Sport und in der Zucht.
In der nachfolgenden Aufzählung werden nur die Titel und Auszeichnungen von Hannoverschen Ponys oder Hannoverschen Züchtern erwähnt, die im Berichtsjahr erreicht wurden. Auf die namentliche Auflistung der Ponys, der Züchter und Besitzer wird an dieser Stelle verzichtet, da dies bereits in den jeweiligen Artikel zur Veranstaltung geschehen ist.
Im Januar auf der Grünen Woche in Berlin fanden die FN-Bundeshengstschauen für Sportponys und für Robustponys statt. Bei den Sportponys konnte ein Hengst eine Bundesprämie erringen. Weitere vordere Platzierungen in Dressur, Springen und Vielseitigkeit waren ebenfalls zu verzeichnen.
Bei den Robustpony-Hengsten ging der Titel des Bundesreserve-Siegers an einen Shetland Pony Hengst < 87 cm aus unserem Verband, sowie weitere 6 Bundesprämientitel.
Beim bundesweiten Championat des Freizeitpferdes/-ponys im Mai in Verden belegte ein in unserem Verband eingetragener Haflinger-Hengst in der offenen Wertung den zweiten Platz.
Im August gab es wieder eine Bundesschau der FN. In Münster-Handorf fand die Bundesstutenschau für Robustponys statt. Bei den Shetland Ponys > 87 cm und bei den Deutschen Classic Ponys stellten unsere Aussteller jeweils die Bundessiegerin und die Reservesiegerin. Insgesamt wurden 5 Bundesprämien-Titel an Ponys vergeben, die in unserem Verband gezogen oder eingetragen sind.
Ebenfalls im August fand das Fahrchampionat für 6- und 7-jährige Ponys in Moritzburg statt. Eine Reitpony-Stute aus unserem Verband, die bereits im Vorjahr den Titel des Vizechampions gewinnen konnte, verteidigte ihren Titel.
Im September waren dann weitere Erfolge aus dem Fahrerlager zu vermelden. In der deutschen Mannschaft, die den Weltmeistertitel bei den Vierspännern gewonnen hat, war in dem einen Gespann ein vom Fahrer selbst gezogenes Pony angespannt und in einem anderen Gespann waren es gleich drei Ponys von einem Züchter aus unserem Verband.
Wie gewohnt fanden Anfang September die Bundeschampionate in Warendorf, natürlich mit Beteiligung von Hannoverschen Ponys, statt. Bei den 3-jährigen Hengsten ging der Titel des Vize-Bundeschampions an einen Hengst, von einer Züchterin und Besitzerin aus unserem Verband. Des Weiteren sind noch zwei dritte Plätze zu erwähnen, die an Hannoversche Ponys gingen. Es waren die Bronzemedaille bei den 6-jährigen Dressurponys und die bei den Vielseitigkeitsponys.
Am Ende des letztjährigen Berichts wurde das Angebot der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erwähnt, für beide in Niedersachsen tätigen Ponyzuchtverbände einen Zuchtleiter zu stellen. Hierzu sollten Gespräche zwischen den Verbänden zwecks einer Verschmelzung stattfinden.
Auf der Delegiertenversammlung unseres Verbandes im April haben sich die Delegierten mit deutlicher Mehrheit dafür ausgesprochen, Gespräche mit dem Pferdestammbuch Weser-Ems mit dem Ziel einer Verschmelzung zu führen.
Die Delegierten des Pferdestammbuchs Weser-Ems haben auf ihrer Delegiertenversammlung im Mai gegen derartige Gespräche gestimmt. Im August auf einer Delegiertenversammlung zum selben Thema haben sie sich dann dafür ausgesprochen. Diese Gespräche sollten dann vom neuen Vorstand, der Ende November gewählt wurde, aufgenommen werden. Bis Redaktionsschluss konnten aus terminlichen Gründen noch keine weiterführenden Gespräche geführt werden.
 
Weitere Dokumente und Links
Tabellen_Jahresbericht_2019.pdf  
 
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