Verband der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover e.V.
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Körung 2018 

Auf den fünf Auswahlplätzen wurden in diesem Jahr insgesamt 83 Hengste zur Vorauswahl für die Körung vorgestellt. Davon entfielen 73,5% der Hengste auf die Rasse Deutsches Reitpony und 26,5 % auf 9 weitere Rassen.

Dementsprechend war auch die Verteilung auf die einzelnen Rassen auf der Körung. Nachdem 5 Hengste ausgefallen sind, wurden 3 Shetlandponys unter 87 cm, 3 Shetlandponys, 1 Welsh-A, 1 Welsh-B, 3 New Forest, 1 Fjord, 2 Haflinger, 2 Warmblüter für die Reitponyzucht und 35 Reitponys der Körkommission vorgestellt.

Das positive Körurteil wurde insgesamt von 34 Hengsten erreicht. Das entspricht ca. 41% der zur Vorauswahl vorgestellten Hengste und 66% der zur Körung vorgestellten Hengste.

Bei den Shetlandponys unter 87 cm wurden zwei Hengste gekört. Es siegte „Antares vom Heerenkamp“ (84 cm) v. Argentino v. Weyhe/Athelney Phantom. Züchterin und Besitzerin ist Sabine Biermann aus Emtinghausen. Für diesen Sieg erhielt sie eine silberne Plakette der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Anatres zeichnete sich durch viel Rasse- und Geschlechtstyp bei guter Entwicklung aus.

Sieger bei den Shetlandponys über 87 cm wurde der von Hinrich Hashagen gezogene und auch in seinem Besitz befindliche „Giersbergs Brexit“ (105 cm) v. Baron of Shetlane/Time Out van de Roemer. Er wurde zusätzlich als Prämienhengst-Anwärter ausgezeichnet. Die Goldene Plakette der Landwirtschaftskammer erhielt der Züchter und Besitzer für einen Hengst mit sehr guter Typausprägung, einem harmonischen Körperbau sowie guter Gangkorrektheit. Die drei Grundgangarten waren taktsicher und fleißig. Es konnte noch ein weiterer Shetlandpony-Hengst gekört werden.

Der einzige Vertreter der Welsh-A wurde gekört und erhielt als Sieger eine bronzene Plakette der Landwirtschaftskammer. Züchter von "Leybuchts Liberty“ v. Leandro/Leybuchts Brandino sind Enno und Stephan Siemers aus Norden. Der 115 cm große Hengst ist im Besitz von Dagmar Bücking, Butjadingen. Der sich korrekt bewegende Hengst verfügte über viel Ausdruck, einen bergauf gesprungenen Galopp und energischen Trab.

Der Vertreter der Rasse Welsh-B konnte leider nicht gekört werden.

 

Der Native Springsieger Seppelines Malenco 

Draug 

Der von Richard Wilkens, Halvesbostel gezogene Sohn des Anydale Martien aus einer Tommi Mutter wurde von zwei gekörten Hengsten der Sieger. Ausgestellt wurde er von seinem Besitzer Raymond Kamphuis, Nijbroek. „Mio“ hat ein Stockmaß von 144 cm, steht im soliden und dennoch sportlichen New Forest-Typ. Er bewegte sich im Trab taktrein und engagiert und konnte auch beim Springen überzeugen. Es wurde eine silberne Medaille der FN vergeben. Aufgrund der Benotung wurde er Prämienhengst-Anwärter. Der andere gekörte Hengst dieser Rasse wurde als Springsieger der „nativen Rassen“ ausgezeichnet. Der Preis wurde von Susanne Lehmann, Bockhorn gestiftet. Es ist „Seppelines Malenco“ v. Riddersholm Salem/Luciano. Besitzer ist ebenfalls Raymond Kamphuis, Nijbroek.

Bei den Fjordpferden ist von den zwei zugelassenen Hengsten leider nur einer vorgestellt worden. Mit „Draug“ v. Draupnir/Hisco aus der Zucht von Sabine Körner aus Bonn sah die Körkommission einen sich im Trab sehr energisch und raumgreifend bewegenden Hengst. Der 14o cm großen Hengst verfügt zudem noch über einen bemerkenswert sicheren und raumgreifenden Schritt. Besitzerin des Siegerhengstes ist Yvonne Alexandra Niederkrome aus Loxstedt, die für diesen Sieg eine Ehrenurkunde der Landwirtschaftskammer erhält.

Von den zwei vorgestellten Haflinger-Hengsten wurde einer gekört. Dabei handelt es sich um „Bahir“ v. Bolero/Nytos W-L aus der Zucht und dem Besitz von Jürgen Kolodinski, Päse. Mit einem Stockmaß von 145 cm zeigte er sich in allen Beurteilungskriterien ziemlich gut und ohne Schwächen und wurde somit Siegerhengst.

Bei den Vertretern der Spezialrasse, also den Veredlern für die Reitponyzucht, konnten beide Hengste das positive körurteil erhalten. Sieger wurde der 153 cm große „Dreamboy“ von Diarado/Contendro I aus der Zucht von Peter Crohn, Cuxhaven. Ein Hengst mit viel Charme und Ausdruck, der sich im Trab locker und elastisch zeigte, im Galopp über viel Raumgriff verfügte und seinem Pedigree entsprechend im Springen überzeugte. Die Besitzerin Maren Pyka-Kiesewetter aus Mulsum erhielt für ihren Prämienhengst-Anwärter eine silberne Medaille der FN.

In der traditionell großen Gruppe der Deutschen Reitponys wurden 35 Hengste vorgestellt. Aufgrund der guten Qualität erreichten 8 Hengste den Endring als Prämienhengst-Anwärter ausgezeichnet werden konnten.

Siegerhengst wurde der 146 cm große Palomino-Hengst „D-Gold AT“ v. Dreidimensional I AT/Dimension AT aus der Zucht und dem Besitz von Adolf Theo Schurf, Bedburg. Ein mit harmonischen Körperbau, korrektem Bewegungsablauf und viel Charme ausgestatteter Hengst. Der Trab ist von der aktiven Hinterhand getragen, bergauf und mit der gewünschten Aktion im Vorderbein. Ebenso hoch einzuschätzen ist der taktsichere und raumgreifende Schritt, der durch den ganzen Körper geht. Der Galopp ist gesprungen und ausbalanciert. Bemerkenswert auch das Pedigree mit der Mutter „Damenwahl K WE“ und deren Mutter „C-Dur“, die beide den Titel Bundeschampion tragen. Für den Sieg wurde eine goldene Medaille der FN vergeben.

 

Leybuchts Liberty 

Springsieger 

Mit einer ebenfalls spektakulären Vorstellung im Trab rangierte „Crown Notting Hill“ (145 cm) v. FS Numero Uno/Monte Christo auf dem Platz des Reservesiegers. Ein eleganter, sportlicher und hochbeiniger Hengst der neben seinem auffälligen Bewegungsablauf im Trab über einen raumgreifenden und bergauf gesprungenen Galopp verfügt. Weiterhin überzeugte er durch seine Korrektheit und seinen Gesamteindruck bei allen Besichtigungen. Züchter ist die Zuchtgemeinschaft Nagel aus Dätgen. Besitzerin ist Johanna Siebenhandl aus Wien. Dieser Sieg wurde mit einer silbernen Medaille der FN belohnt.

Der 2. Reservesieger wurde von der Zuchtgemeinschaft Echterhoff, Verl vorgestellt. „Soel`rings Mr. Renegades“ v. FS Mr. Right/Mangold stammt aus der Zucht von Heidi Schurek, Wanderuo. Der Hengst ist ein im Endmaß stehendes Reitpony mit viel Rahmen, Ausdruck und Körperharmonie. Auch er präsentierte eine überdurchschnittliche Trabarbeit. Gleichzeitig verfügte er über einen getragener Bergaufgalopp und sehr kraftvolles und vermögendes Springen.

Der Titel des „Springsieger“ ging in diesem Jahr in den Stall von Lenert Busch, Stadland als Züchter und Besitzer. Der Preis wurde wie in den Vorjahren von Jan Lindemann, Lilienthal gestiftet. Der Socrates-Sohn „Sir Sansibar“ stammt aus einer Mutter von High Flow´s Oxford und zeigte mutiges, vermögendes und geschicktes Springen gepaart mit der notwendigen Übersicht am Sprung.

In der Mittagspause wurden wieder unterschiedliche Ehrungen vorgenommen.

Geehrt wurde Hans Dieter Tüpker, Westerkappeln als der Züchter des Reitpony-Hengstes „Dallmayr“ v. Dimensional H, der in diesem Jahr die Qualifikationen zum Bundeschampionat der 3-jährigen Reitponys gewonnen hat. Hierfür erhielt er den Heinrich-Lampe-Gedächtnis-Preis.

Für seine Erfolge auf der Junghengstkörung in den letzten 25 Jahren wurde Jan Lindemann aus Lilienthal ausgezeichnet. Er erhielt den Ehrenteller „Für besondere Erfolge auf der Junghengstkörung“.

Detlef Schwolow, Dallgow überreichte im Namen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e. V. (FN) die „Gustav Rau-Medaille“ in Bronze an Joachim Völksen für sein ehrenamtliches Engagement in der Ponyzucht.

Bei der Durchführung der Veranstaltung wurde der Verband wieder von zahlreichen Helfern unterstütz, bei denen sich der Vorstand bedanken möchte, ebenso wie bei den zahlreichen Spendern von Ehrenpreisen.
 
Antares vom Heerenkamp 

Giersbergs Brexit 

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